H.S.E.-Richtlinie
Gesundheit, Sicherheit und Umwelt entlang der Kette
Von der Steinbruchfront bis zum Hafen verlangt BASE von seinen Partnern, nach anerkannten Praktiken für Arbeitsschutz, Sicherheit und Umwelt zu handeln. Wir betrachten H.S.E.-Leistung als Geschäftsvoraussetzung, nicht als nachträglichen Gedanken — ein Lieferant mit einer schwachen Sicherheitsbilanz ist ein Lieferant, dessen Lieferungen wir nicht garantieren können, wie gut sein Material auch sein mag.
Unsere Verpflichtungen
Sichere Betriebsstandards
Abbau- und Verarbeitungspartner müssen dokumentierte Arbeitsschutzverfahren einhalten, die im Rahmen unserer regelmäßigen Partnerbewertung überprüft werden. Dokumentation allein reicht nicht aus — wir suchen nach Nachweisen, dass die Verfahren vor Ort tatsächlich angewendet werden, nicht nur niedergeschrieben sind.
Vorfallmeldung
Lieferanten sind verpflichtet, Sicherheits- und Umweltvorfälle offenzulegen, die Lieferung oder Compliance beeinträchtigen könnten — nicht nur solche, die öffentlich bekannt werden. Ein Lieferant, der einen Vorfallbericht zurückhält, verliert bei uns mehr Vertrauen, als ihn der Vorfall selbst gekostet hätte.
Transportsicherheit
Logistikpartner werden nach anerkannten Sicherheits- und Frachtumschlagsstandards ausgewählt — mit derselben Sorgfalt, mit der wir Abbau- und Verarbeitungspartner prüfen. Eine gut geführte Mine in Verbindung mit einem schlecht geführten Transportunternehmer bleibt ein Sicherheitsrisiko, das wir nicht akzeptieren.
Kontinuierliche Verbesserung
Die H.S.E.-Leistung wird bei jeder Partnerbewertung gemeinsam mit Qualität und Lieferleistung geprüft, nicht als separate Formalität behandelt. Die Sicherheit wird nicht seltener überprüft, nur weil die Bilanz eines Partners eine Zeit lang sauber war.
Kein Lieferplan hat Vorrang vor sicherer Arbeitspraxis — diesen Kompromiss gehen wir nicht ein. Verzögerungen lassen sich aufholen; die Folgen einer unsicheren Abkürzung in der Regel nicht. Wir erklären lieber eine Verzögerung als einen Vorfall.